KZVS | PRESSE

Pressemitteilungen KZVS

Zahnärzte im Saarland unterstützen Forderung nach besserer Versorgung der Volkskrankheit Parodontitis.

BARMER Zahnreport bestätigt, dass Präventionsanstrengungen verstärkt werden müssen. Regelmäßige Nachsorge für Behandlungserfolg entscheidend


Saarbrücken/Berlin. „Den Trend zu immer mehr Behandlungsfällen im Saarland bei der Parondontitis kann die Zahnärzteschaft bestätigen. Gerade in der zweiten Lebenshälfte sind Patienten oftmals von mehreren chronischen Erkrankungen betroffen. Dies begünstigt die Entstehung von Zahnbettentzündungen“, führt Sanitätsrat Dr. Hell, der Präsident der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Saarland (KZVS), aus. Dabei sei vor allem Diabetes mellitus als besonderer Risikofaktor zu erwähnen, wobei Deutschland weltweit zu den zehn Ländern mit der höchsten absoluten Anzahl an Patienten mit Diabetes mellitus zähle.

  Presseinformation der KZVS und der SZÄK zum BARMER Zahnreport Parondontitis

Vorstand der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Saarland im Amt bestätigt.
Wichtige Aufgabe wird die Bewahrung von Freiberuflichkeit und Selbstverwaltung der Zahnärzte...

Sanitätsrat Dr. Ulrich Hell (li) und Jürgen Ziehl (re)
  Presseinformation vom 12.01.2017

Die Homburger Zahnmedizin muss bleiben:
Vorstand und Vertreterversammlung der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Saarland fordern die Saarländische Landesregierung auf, den zahnmedizinischen Universitätsstandort Homburg/Saar der Universität des Saarlandes zu erhalten und weiterzuentwickeln
Pressemitteilung

Mehr Sicherheit für die ersten Zähne
Pressebericht der BARMER GEK vom 24.01.2014
BARMER GEK und Zahnärzte fördern Zahnprophylaxe bei Kleinkindern im Saarland
PDF-Dokument

Minister Storm fordert Rechtsanspruch auf besondere zahnärztliche Versorgung für Pflegebedürftige und Menschen mit Behinderung
Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie: Pressemitteilung vom 08.08.2013 - 16:00 Uhr

Nach einem Treffen mit Vertretern der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung und der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Saarland unterstützt der saarländische Gesundheitsminister Andreas Storm deren Forderung nach der Schaffung eines Rechtsanspruchs für zahnärztliches Präventionsmanagement für Pflegebedürftige und Menschen mit Behinderung.

„Die Folgen von unzureichender Zahnpflege und zahnärztlicher Versorgung sind gravierend“, so Storm. „Das sieht man auch daran, dass die Mundgesundheit von behinderten und pflegebedürftigen Menschen gegenüber anderen Versicherten deutlich schlechter ist und damit auch häufiger Folgekrankheiten auftreten. Hier besteht dringender Handlungsbedarf.“

Für viele behinderte und pflegebedürftige Menschen ist die tägliche Zahnpflege ein großes Problem. Mit der Erstellung eines Mundhygieneplans durch einen Zahnarzt und Einweisung des Pflegepersonals könnten Mund- und Zahnerkrankungen reduziert werden. Minister Storm betont: „Nur durch eine abgestimmte zahnärztliche und pflegerische Betreuung ist dies erreichbar. Deshalb sollte unser Ziel sein, eine bundesgesetzliche Regelung herbeizuführen, mit der diese Menschen einen Leistungsanspruch auf präventive zahnärztliche Maßnahmen sowohl im ambulanten als auch im stationären Bereich haben. Wir haben diese Maßnahmen bereits im Rahmen des saarländischen Pflegedialogs mit den Partnern erörtert und eigene Konzeptvorschläge entwickelt. Ohne einen gesetzlichen Rechtsanspruch können wir aber eine umfassende Sicherstellung der besonderen zahnärztlichen Versorgung für Pflegebedürftige und Menschen mit Behinderung nicht gewährleisten.“

Im Saarland gibt es rund 33.000 pflegebedürftige Personen.
lesen