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Zahntechnik
Februar 2015

Die Routineuntersuchung beim Zahnarzt - auch für die Krebsvorsorge wichtig

Liebe Patientinnen und Patienten,

für viele von Ihnen ist die routinemäßige Kontrolluntersuchung bei Ihrem Zahnarzt eine Selbstverständlichkeit.
Ihr Zahnarzt untersucht Sie dabei aber nicht nur im Hinblick auf den Zustand Ihrer Zähne.
Sein besonderes Augenmerk gilt auch der Mundschleimhaut, denn Krebs in der Mundhöhle

- wird von Betroffenen selbst oft erst spät wahrgenommen
- vermindert die Lebensqualität entscheidend

Die 5-Jahres-Überlebensrate liegt im Durchschnitt bei 50 %.
Die Früherkennung ist - wie bei allen bösartigen Erkrankungen - besonders wichtig, weil die Überlebensrate dann viel höher ist als bei fortgeschrittenen Tumoren.

Ihr Zahnarzt kann mögliche Veränderungen, die Ihnen vielleicht noch keinerlei Beschwerden verursacht haben, frühzeitig erkennen und bei Bedarf die erforderliche Therapie oder aber eine weitere Abklärung veranlassen.

Die wichtigsten bekannten Risikofaktoren für die Entstehung von Krebs im Mund- und Rachenraum sind Rauchen und Alkohol. Laut einer Publikation des Robert Koch Institutes sind „eine einseitige, vitaminarme Ernährung mit übermäßigem Fleischverzehr“ sowie „eine unzureichende Mundhygiene und mechanische Irritationen, zum Beispiel durch schlecht sitzenden Zahnersatz“ als weitere mögliche Risikofaktoren anzusehen. Der übermäßige ( mehrmals tägliche ) Gebrauch von Mundwasser steht laut neueren Studien ebenfalls im Verdacht, die Entstehung dieser Tumoren zu begünstigen.

- Suchen Sie Ihren Zahnarzt auf, wenn Sie selbst eine unklare Veränderung im Mund bemerken, die bereits länger als 14 Tage besteht
- Meiden Sie die Risikofaktoren
- Nehmen Sie die regelmäßigen Kontrolluntersuchungen bei Ihrem Zahnarzt wahr

Eine Patienteninformation der Bundeszahnärztekammer zum Thema „Früherkennung des Mundhöhlenkrebses“ steht unter folgendem Link als Download für Sie bereit: http://www.bzaek.de/fileadmin/PDFs/pati/bzaekdgzmk/2_04_mundhoehlenkrebs_farbe.pdf

Mit den besten Wünschen für Ihre Gesundheit

Dr. Lea Laubenthal
Vorstandsmitglied und Referentin für Öffentlichkeitsarbeit

Quelle: Krebs in Deutschland 2009/2010, 2013, Robert Koch – Institut und Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland e.V.

Juni 2013
Fluorid verringert Haftung von Bakterien an Zähnen
Studie der Universität des Saarlandes liefert neue Erkenntnisse Dass regelmäßiges Zähneputzen Karies vorbeugt, weiß jeder. Die Zähne werden dabei vor allem durch das Fluorid in der Zahnpasta vor Bakterien geschützt – durch drei bisher bekannte Effekte: Fluorid wird oberflächlich in den Zahnschmelz eingebaut und „härtet“ so den Zahn, es kann beginnende Entkalkungen (Initialkaries) remineralisieren und bremst darüber hinaus den Bakterienstoffwechsel (Enzyminhibition). Neu hingegen ist, dass Fluorid auch die Kraft beeinflusst, mit der sich Bakterien an Oberflächen anheften. Das haben nun Forscher der Saar-Uni um Ohysikproffessorin Karin Jacobs erstmals gezeigt.Die Ergebnisse der Studie wurden in der Fachzeitschirift Langmuir veröffentlicht.

Und dieser Mechanismus könnte auch erklären, warum eine „professionelle Zahnreinigung“ besonders gut vor Karies und Zahnbetterkrankungen schützt: auf polierten Oberflächen wachsen Bakterien sowieso langsamer an. Und dieses Anwachsen ist dann durch Fluorid gleich doppelt erschwert !

Wir helfen Ihnen gerne, gesund zu bleiben…

Ihre saarländischen Zahnärzte

März 2013
Wozu Zahnpflege noch gut ist …
… stand überraschenderweise in „bild der wissenschaft“ 3/2013 (S. 12):
„Zähneputzen macht potent“.


Man konnte dort lesen, dass eine türkische Studie einen Zusammenhang zwischen Erektionsproblemen und Parodontitis nachgewiesen habe. Forscher der Inönü-Universität in Malatya (Ostanatolien) hatten 80 Männer im Alter von 30 – 40 Jahren untersucht, die an Erektionsstörungen litten, und sie mit einer Kontrollgruppe von 82 Männern ohne Erektionsstörungen verglichen. In der Problemgruppe litten über die Hälfte der Männer an tiefreichender Zahnfleischentzündung (Parodontitis), in der Kontrollgruppe nur rund 20 Prozent. Die Forscher vermuten einen Zusammenhang zwischen Parodontitis und Durchblutungsstörungen, die sich auch auf die Potenz auswirken können.

Und diese Vermutung ist tatsächlich nicht unbegründet: man hat z.B. auf den Ablagerungen verstopfter Herzkranzgefäße dieselben Bakterien gefunden wie in entzündeten Zahnfleischtaschen. Insofern bestätigt sich auch hier der Satz:

Gesund beginnt im Mund ! Wir helfen Ihnen gerne, gesund zu bleiben…    ;-)

Ihre saarländischen Zahnärzte
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Juni 2012
Sind die Saarländer Zahnarztmuffel?
barmer-GEK-Studie zeigt nur einen Teil der Wahrheit.

Kürzlich hat uns die barmer-GEK mit einer bemerkenswerten Behauptung überrascht: „Saarländer sind Zahnarztmuffel“, so wurde es zumindest in einer Pressemitteilung dieser Kasse behauptet und von saarländischen Medien – weitgehend kritiklos – aufgegriffen. Stimmt das wirklich?

Wir Zahnärzte sagen klar und eindeutig: nein das stimmt so nicht! Die Saarländer sind keine Zahnarztmuffel. Die oben erwähnte Kassenstudie beruht auf Abrechnungsdaten, die für sich allein genommen nicht falsch sind – aber eben nur ein Teil der Wahrheit. Vielmehr hat sich im Saarland, wie auch bundesweit, die Zahngesundheit in den letzten Jahren deutlich verbessert. So hatten Zwölfjährige 1983 im Durchschnitt noch fast 7 faule Zähne im Mund, heute aber nur noch einen. Und 98 Prozent der saarländischen Erstklässler haben mittlerweile naturgesunde bleibende Zähne. Letzteres ist unter anderem auch ein Verdienst des ehrenamtlichen Engagements der saarländischen Zahnärzte in den Kindergärten – und eben dieses wird durch reine Abrechnungsdaten von Krankenkassen nicht erfasst.

Allerdings hat die oben erwähnte Studie auch ergeben, dass insbesondere Kleinkinder im Saarland dem Zahnarzt erst spät und eher selten vorgestellt werden. Deshalb wäre es gut, wenn die Eltern sich nicht allein auf den Kindergartenbesuch des Zahnarztes verlassen, sondern mit ihren Kindern früher und regelmäßig auch in die Zahnarztpraxen kommen. Da können wir dann gemeinsam den Grundstock legen, dass das Gebiss der Kinder von Anfang an gesund bleibt. Und das tun wir gerne.

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Januar 2012
Deutsche Zähne immer gesünder !
Zahl der Zahnextraktionen und Füllungen deutlich zurückgegangen
In Deutschland werden immer weniger Zähne gezogen. Zwischen 1991 und 2009 ist die Zahl der Extraktionen, die über die gesetzliche Krankenversicherung abgerechnet wurden, um fast 20 Prozent gefallen. Die Zahl der abgerechneten Füllungen ging in diesem Zeitraum sogar um 35 Prozent zurück. Darauf wies die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) kürzlich hin.

Dazu sagte der Vorsitzende des Vorstandes der KZBV, Dr. Jürgen Fedderwitz: „Der Rückgang bei Extraktionen und Füllungen ist ein Beleg für den Erfolg der präventionsorientierten Zahnmedizin in Deutschland. Aber wir können noch lange nicht die Hände in den Schoß legen. Noch immer verzeichnen wir allein bei gesetzlich Krankenversicherten im Jahr ca. 56 Millionen Kariesfälle und über 13 Millionen Extraktionen. Wir müssen uns also weiter auf Aufklärung und Vorsorge konzentrieren.“

Besonders kritisch sei, so Fedderwitz weiter, dass an der allgemeinen Verbesserung der Zahngesundheit nicht alle Bevölkerungsgruppen im gleichen Maße teil hätten. Es gebe eine Schieflage in der Kariesverteilung, vor allem bei Kindern und Jugendlichen: „Bei den 12-Jährigen haben etwa 10 Prozent ein sehr hohes Kariesrisiko. Bei ihnen haben wir 60 Prozent aller Kariesfälle der Altersgruppe. Um diese Risikogruppe müssen wir uns besonders bemühen.“

Daran arbeiten wir auch in Zukunft – wir sind für Sie da!

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Danke für Ihr Vertrauen !
93 Prozent der Bürger vertrauen Haus- und Fachärzten.
Haus- und Fachärzte genießen bei den Bürgern ein ausgesprochen hohes Vertrauen, ganz im Gegensatz zum Gesundheitswesen allgemein. Das steht so jedenfalls im kürzlich erschienenen Gesundheitsmonitor der Bertelsmann Stiftung (aktueller Schwerpunkt: die Bürgerorientierung des Gesundheitswesens). Dazu haben die Gesellschaftsforscher der Stiftung die Antworten von rund 1800 Menschen aus allen Bevölkerungsschichten und Regionen der Republik ausgewertet.

Der Gesundheitsmonitor zeigt, dass mehr als die Hälfte der Menschen in Deutschland nur geringes Vertrauen in das heutige Gesundheitswesen haben, mehr als 60 Prozent zweifeln an einer erfolgreichen Zukunft der Gesundheitsbranch. Der Grund sind vor allem persönliche Erfahrungen, die sie an eine Zwei-Klassen-Medizin glauben lassen. Ein tieferer Blick zeigt dann aber, dass die Menschen ihre Gunst sehr abgewogen verteilen, denn 93 Prozent vertrauen ihren Haus- und Fachärzten. Auf die Zuverlässigkeit von Pflegekräften im Krankenhaus und von Apothekern bauen immerhin noch 80 Prozent. Bei Psychotherapeuten ist dies nur bei 23 Prozent der Fall. Annähernd die Hälfte der Befragten misstraut Pflegeheimen.

Danke für das Feedback – wir sind auch weiter für Euch / für Sie da!

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Januar 2012
Die Jugend von heute ist … … erfreulich zahngesund!
So jedenfalls die Daten zur Mundgesundheit in Deutschland. Eine aktuelle Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) erklärt jetzt auch, warum:

Schöne Zähne sind Jugendlichen bei Ihrem Gegenüber wichtiger als reine Haut, schlanke Figur oder volles Haar. Das besagt jedenfalls eine Erhebung unter 1.200 Jugendlichen zwischen zwölf und 24 Jahren durch die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK). Auftraggeber? Ein bekannter Zahncremehersteller. Ergebnisse? Insgesamt 56 Prozent der befragten Jugendlichen achten auf schöne und gepflegte Zähne, 39 Prozent ist eine schöne und reine Haut wichtig. Nur 31 Prozent achten auf eine schlanke Figur, 26 Prozent auf volles Haar. Entsprechend genau nehmen es die Jugendlichen mittlerweile mit der Zahnpflege. 92 Prozent der Befragten putzen ihre Zähne in der Frühe, etwas mehr als die Hälfte davon nach dem Frühstück, 85 Prozent am Abend. Bevor sie ausgehen, greifen 40 Prozent der Jugendlichen nochmals zur Zahnbürste, ein Viertel, bevor sie Freund oder Freundin treffen.

Anders übrigens als Erwachsene verbinden Jugendliche den Zahnarztbesuch weit weniger mit schlechten oder angsterfüllten Erfahrungen…

Danke für das Feedback – wir sind auch weiter für Euch / für Sie da!

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Azubis willkommen!
Trotz wirtschaftlich schwieriger Zeiten für die Praxen werden wir unser Engagement in der Ausbildung nicht zurückschrauben.
„Auch in einer Rezession bilden wir Zahnärzte im Saarland aus. Wir freuen uns über jede qualifizierte Bewerbung“, betonte Dr. Reinhard Haßdenteufel, Vorstand für Zahnmedizinische Fachangestellte. Er erwartet, dass die Ausbildung zur Zahnmedizinischen Fachangestellten auch unter den kommenden Schulabgängern hohe Attraktivität genießt und wieder einer der am meisten nachgefragten Ausbildungsberufe sein wird. Schon seit Jahren wird die Zahnmedizinische Fachangestellte (früher: Zahnarzthelferin) von den weiblichen Schulabgängern als einer der beliebtesten Ausbildungsberufe genannt. Vereinzelt wählen inzwischen auch junge Männer den Beruf.

Dr. Haßdenteufel führt die Beliebtheit u. a. darauf zurück, dass Ausbildungsstellen wohnortnah und auf dem Land zu finden sind. „Zahnarztpraxen versorgen in der Fläche und bilden in der Fläche aus. Das wird auch so bleiben“, betonte der Neunkircher Zahnarzt. Weiteres Plus für den Beruf: Die Ausbildung eignet sich für Absolventinnen aller Schularten. „Wichtig sind nicht allein gute Noten, sondern auch Teamfähigkeit und Aufgeschlossenheit“, nennt Dr. Haßdenteufel als Voraussetzungen. Motivierten Absolventinnen mit einem guten Schulabschluss räumt er auch gute Chancen auf einen Ausbildungsplatz ein. Während der dreijährigen Ausbildung gibt es Unterstützung durch Praxisinhaber, erfahrene Praxisangestellte und Berufsschulen. Die Erfahrungen zeigen, dass es im Ausbildungsverhältnis fast nie Probleme gibt. „Das beweisen auch die guten Leistungen bei den Abschlussprüfungen“, sagt er.

Deutlich verbessert sieht er inzwischen die Weiterbildungsmöglichkeiten für die Praxisangestellten. Und auch die Arbeitsplatzsicherheit schätzt er vergleichsweise hoch ein. „Die zahnmedizinischen Therapien sind sehr personalintensiv und nicht automatisierbar. Ohne qualifizierte Zahnmedizinische Fachangestellte könnten Zahnärzte ihre präzise Behandlung nicht bewältigen“, stellt er klar. Derzeit gibt es kaum Arbeit suchende Zahnmedizinische Fachangestellte. Interessenten rät Dr. Haßdenteufel, sich in verschiedenen Praxen zu bewerben, da viele nur einen Auszubildenden einstellen können. Im Saarland gibt es rund 500 Zahnarztpraxen, in denen derzeit rund 300 junge Menschen ausgebildet werden.

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Parodontitis: die unbekannte Volkskrankheit
Parodontitis: die unbekannte Volkskrankheit
Colgate und die Bundeszahnärztekammer veranstalten Monat der Mundgesundheit
Colgate und die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) erklären den Oktober 2008 zum „Monat der Mundgesundheit“. Die Aufklärungskampagne beschäftigt sich in diesem Jahr mit einer der häufigsten Erkrankungen des Zahnhalteapparates: der Parodontitis. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass das Wissen in der deutschen Bevölkerung über Ursachen, Behandlung und Vorbeugung unzureichend ist. Die Folgen einer unbehandelten Parodontitis beeinträchtigen aber nicht nur die Gesundheit des Zahnhalteapparates, sondern können die Gesundheit des gesamten Körpers negativ beeinflussen. Mit der richtigen Prophylaxe ist es jedoch möglich, das Risiko, an Parodontitis zu erkranken, deutlich zu senken. Ziel der diesjährigen Kampagne ist es daher, über Parodontitis aufzuklären und ein Bewusstsein für die Notwendigkeit der Vorsorge zu schaffen.

„Parodontitis: Die unbekannte Volkskrankheit? Das sollten Sie wissen“ heißt der Ratgeber, den Colgate in Zusammenarbeit mit der Bundeszahnärztekammer (BZÄK) zum diesjährigen „Monat der Mundgesundheit“ veröffentlicht. Auf zwölf Seiten informiert die Broschüre über häufige Ursachen der Parodontitis und klärt über mögliche Gesundheitsfolgen auf. In einem praktischen Selbsttest kann der Leser überprüfen, wie hoch sein persönliches Risiko ist, an Parodontitis zu erkranken. Außerdem beschreibt der Ratgeber erste Anzeichen und Symptome, die auf eine mögliche Erkrankung des Zahnhalteapparates hindeuten. Der Leser erhält darüber hinaus Tipps, wie er sich mit gezielter Mundhygiene und professioneller Unterstützung durch den Zahnarzt erfolgreich langfristig vor Zahnfleischentzündung und Parodontitis schützen kann.

Der „Monat der Mundgesundheit“ ist eine alljährliche Initiative von Colgate in allen Ländern der EU und findet in Kooperation mit den jeweiligen Zahnärzteorganisationen statt. In Deutschland führen Colgate und die Bundeszahnärztekammer ihre erfolgreiche Zusammenarbeit bereits in das achte Jahr. Primäres Ziel der Kooperation ist es, die Mundgesundheit in Deutschland dauerhaft zu verbessern. Im Mittelpunkt der Initiative steht dabei die konsequente Aufklärung über Maßnahmen der Vorbeugung der wichtigsten Erkrankungen in der Mundhöhle – Karies und Parodontitis. Im Rahmen der Aktion verlost Colgate auch dieses Mal wieder 1.000 Gutscheine für eine Professionelle Zahnreinigung (PZR) im Wert von je 75 Euro.

Weitere Informationen rund um den „Monat der Mundgesundheit“ und den Selbsttest zum persönlichen Parodontalerkrankungsrisiko gibt es im Internet unter
www.monat-der-mundgesundheit.de,www.bzaek.de

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Sicher ist sicher: Zahncheck vor dem Urlaub!
Sicher ist sicher: Zahncheck vor dem Urlaub!
Das Auto vor dem Urlaub in die Werkstatt – und die Zähne…?
Der rechtzeitige Besuch beim Zahnarzt kann in den schönsten Wochen des Jahres viel Stress ersparen. Denn im Urlaub wollen wir alle uns schließlich erholen und nicht mit einer dicken Backe herumsitzen und einem fremden Zahnarzt womöglich in einer fremden Sprache unsere Schmerzen schildern… Wir haben Ihnen deshalb rechtzeitig zum Beginn der Urlaubssaison eine Liste zusammengestellt, die verrät, worauf Ihr Zahnarzt bei einem Check vor Ihrem Urlaub besonderen Wert legt, und wie Sie Ihre Zähne im Urlaub am besten schützen können:

Mindestens genau so wichtig wie das rechtzeitige Buchen des nächsten Urlaubs ist es, frühzeitig einen Termin beim Zahnarzt zu verein­baren, um mögliche Defekte vollständig behandeln zu können, bevor die Reise losgeht.
Karies, auch im Anfangsstadium, wird behandelt.
Füllungen werden überprüft. Lockere oder schadhafte Fül­lungen werden ausgetauscht. Vor allem Taucher sollten auf defekte Füllungen achten. Während des Tauchens sind sie extremen Druckunterschieden ausgesetzt. Das kann dazu führen, dass sich schadhafte Füllungen lösen, manchmal regelrecht explodieren. Dadurch kann eine Schockreaktion ausgelöst werden – unter Wasser eine große Gefahr.
Zahnstein wird entfernt, damit keine Zahnfleisch­entzün­dungen entstehen können.
Der Sitz einer Prothese wird überprüft und gegebenenfalls korrigiert.
Oft sind Röntgenaufnahmen sinnvoll, um auch versteckte Risiken zu orten.
Am besten lassen Sie auch eine so genannte „professionelle Zahnreinigung“ durchführen. Sie wissen ja: Vorbeugen ist besser als Bohren!
Durch landesübliche Ernährung und Gewürze, besonders in südlichen Ländern, können trotz der besten Vorsorge Reizungen der Mundschleimhaut und des Zahnfleisches auftreten. In diesem Fall können Mundspülungen helfen - fragen Sie Ihren Zahnarzt.
Für eine Reinigung „zwischendurch“ ist Zahnseide zu empfehlen, notfalls tut es auch ein zuckerfreier „Zahnpflegekaugummi“.
Die Europäische Krankenversicherungskarte EHIC (European Health Insurance Card) gehört bei Auslands­reisen in jedes Reisegepäck. Eventuell ist eine zusätzliche Reisekrankenversicherung sinnvoll.
Wir wünschen Ihnen einen schönen und erholsamen Urlaub!

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Gesund beginnt im Mund – auch unsere Zähne leben länger!
Tag der Zahngesundheit 2007 – demografischer Wandel im Fokus
Das Durchschnittsalter der deutschen Bevölkerung steigt stetig, die demografische Entwicklung ist auch eine Herausforderung hinsichtlich der Mundgesundheit: Diesen Zusammenhang stellt der "Aktionskreis zum Tag der Zahngesundheit" mit seinem aktuellen Motto "Gesund beginnt im Mund - auch unsere Zähne leben länger" in diesem Jahr in den Blickpunkt der Öffentlichkeit.

Es sei ein Anliegen der Zahnärzte, sagte der Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer (BZÄK), Dr. Dietmar Oesterreich, die Zahngesundheit der Kinder und Jugendlichen auf dem ereichten hohen Niveau, das im internationalen Vergleich auf einem Spitzenplatz liege, weiter zu führen und möglichst bis in das hohe Lebensalter zu erhalten. Hier ist bereits einiges erreicht worden: Schon jetzt haben immer mehr ältere Menschen immer mehr eigene Zähne, wie Prof. Dr. Christian Splieth (Universität Greifswald) berichtete. Die Anzahl verlorener Zähne bei Senioren sei allein in den vergangenen acht Jahren deutlich, nämlich von 17,6 auf 14,2 Zähne, zurückgegangen.

Ein anhaltendes Problem ist die soziale "Schieflage" der Mundgesundheitsprobleme: Menschen aus sozial schwierigen Umfeldbedingungen haben nach wie vor den größten Anteil an Zahn- und Mundgesundheitsschäden und sind besonders schwer mit Vorsorgekonzepten zu erreichen. Hier sind - sowohl nach Auffassung der Zahnärzte als auch der Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) - entsprechende Rahmenbedingungen sowohl auf gesellschaftlicher wie auf politischer Ebene gefordert. Bildung und Arbeitsplätze sowie mehr Gesundheitserziehung seien dafür wesentliche Einflussfaktoren. Allerdings beschneide die aktuelle Gesundheitspolitik die Möglichkeiten, statt sie zu fördern: Laut Dietmar Knappe, Sprecher der Spitzenverbände der GKV, haben die Kassen die Zahngesundheit der Kinder und Jugendlichen im vergangenen Jahr mit über 450 Mio. Euro gefördert, eine Finanzierung ab 2009 sei durch politische Vorgaben aber in Frage gestellt. Dietmar Knappe forderte eine durch den Staat formulierte Verpflichtung zur Herstellung eines gesundheitsförderlichen Umfeldes. Das müsse ergänzt werden durch gesamtgesellschaftliche Konzepte, so Dr. Oesterreich: "Allein mit dem Mehr an staatlicher Regulierung sind die Probleme der demografischen Entwicklung nicht zu lösen!"

An sich könnten, das betonte Wissenschaftler Prof. Dr. Splieth, Zähne mehrere tausend Jahre alt werden, wie archäologische Funde zeigten, sie müssten daher theoretisch auch ein Menschenleben lang ihren Dienst tun können. Vor allem zivilisatorische Faktoren seien Gründe, dass Zähne und Mund wesentlich früher erkrankten. Viele Menschen wüssten zudem heute durchaus, was sie tun müssten, um Zähne und Mund gesund zu erhalten: "Aber nur, wenn sie sich auch daran halten, haben sie eine reelle Chance, mit ihren eigenen Zähnen älter zu werden." Eine tatsächlich präventionsorientierte Gesundheitspolitik mit entsprechenden Rahmenbedingungen auch für sozial Schwache sei für nachhaltige Mundgesundheit unumgänglich, so die Experten in Berlin.

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Kariesrückgang in allen Altersgruppen!
Vierte Deutsche Mundgesundheitsstudie veröffentlicht.
Die Karies ist in Deutschland dank intensiver Prophylaxe und guter zahnärztlicher Versorgung weiter auf dem Rückzug. 12-jährige haben heute im Schnitt nur 0,7 kariöse, gefüllte oder wegen Karies fehlende Zähne. 1997 lag der Wert noch bei 1,7. Deutschland hat sich damit eine internationale Spitzenposition bei der Mundgesundheit von Kindern erobert. Auch bei Erwachsenen und Senioren sind Zahnverluste deutlich rückläufig. Das ist die Essenz der Vierten Deutschen Mundgesundheitsstudie (DMS IV), die das Institut der Deutschen Zahnärzte im Auftrag der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV) und der Bundeszahnärztekammer (BZÄK) durchgeführt hat. Die Studie wurde kürzlich in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt.

Die Erfolgsstory der Kariesbekämpfung hat allerdings auch eine andere Seite: Zahnbetterkrankungen, also chronisch-entzündliche Erkrankungen von Zahnfleisch und Kieferknochen sind auf dem Vormarsch. Auch sie führen häufig zum Zahnverlust. Dazu der Vorstandsvorsitzende der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung, Dr. Jürgen Fedderwitz: "Etwa 20 Prozent der Erwachsenen und 40 Prozent der Senioren leiden in Deutschland unter einer schweren Parodontitis. Das ist, so paradox das klingt, auch eine direkte Konsequenz unserer Erfolge in der Kariesbekämpfung. Da die Menschen heute ihre Zähne länger behalten, steigt ihr Parodontitisrisiko. Das führt schnell zu einer Unterversorgung, die wir angehen müssen. Das ist die Front, an der die zahnmedizinischen Schlachten der nächsten zwanzig Jahre geschlagen werden."

Doch die Zahnärzteorganisationen sehen auch auf anderen Gebieten Handlungsbedarf. Darauf wies der Präsident der Bundeszahnärztekammer, Dr. Dr. Jürgen Weitkamp hin: "Aus der demografischen Entwicklung ergeben sich weitere Herausforderungen im Zusammenhang mit der medizinischen Bedeutung der Zahnmedizin und der Wechselwirkung von Erkrankungen im Zahn-, Mund- und Kieferbereich mit dem Gesamtorganismus. Wir brauchen angesichts der älter werdenden Gesellschaft eine weitere Betonung der Alterszahnheilkunde. Außerdem haben wir gerade in der Kariesbekämpfung noch eine Schieflage. Zehn Prozent der Kinder, zumeist aus sozial schwachen Familien, haben 60 Prozent aller Kariesfälle. Neben der gesundheitspolitischen stellt sich hier auch eine sozial- und bildungspolitische Aufgabe."

Wir sind auch in diesem Jahr für Sie da – die Routineuntersuchungen sind übrigens auf unser Betreiben hin für Sie weiterhin von der Kassengebühr befreit…

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Gesund beginnt im Mund:
Hip Hop für die Zähne !
Das Motto des Tages der Zahngesundheit 2006 "Gesund beginnt in Mund - Hip Hop für die Zähne" spielt nicht nur auf eine bei den Jugendlichen verbreitete Trendkultur an, sondern verbindet auch zwei wesentliche Elemente der Erhaltung von Mundgesundheit: "Hip", eine andere Bezeichnung für "in" bzw. "angesagt", sind bei vielen der Jugendlichen vor allem solche Dinge, die sie attraktiv erscheinen lassen - hier, so bedauerten die Experten bei der Pressekonferenz, stünden oft genug rein dekorative Maßnahmen wie Zähnebleichen im Vordergrund, während Mundhygiene vernachlässigt werde. "Hop" als Synonym für Bewegung solle deutlich machen, dass noch einiges getan werden muss - von den Jugendlichen selbst, aber auch von ihren Eltern, den Zahnärzten und zahngesundheitlichen Kooperationspartnern.
Aktuelle Daten zeigen, dass Jugendliche zu anderen Zahnerkrankungen neigen als Kinder. "Sie haben schon ein Erwachsenen-Gebiss", so Prof. Dr. Elmar Reich, "und zeigen Zahnschäden, wie wir sie eher von Erwachsenen kennen, nämlich Zahnzwischenraumkaries ("Interdentalkaries"), die in der Zeit zwischen dem 12. Lebensjahr und dem 15. Lebensjahr um das drei- bis sogar fünffache ansteigt." Den Jugendlichen sei nicht bewusst und offenbar auch nicht ausreichend bewusst gemacht worden, dass zu den aus der Kindheit bekannten Mundpflegeritualen auch neue hinzukommen: "Die Zahnbürste reicht für diese schwierig zu reinigenden Bereiche nicht aus - es ist notwendig, hier Zahnseide oder spezielle Zahnhölzchen einzusetzen."
Die Bereitschaft der Jugendlichen auch für gesundheitliche Themen sei aktuellen Jugendstudien zufolge durchaus vorhanden. Das untermauerten Schüler einer Dortmunder Realschule, die bei der zentralen Pressekonferenz der Bundeszahnärztekammer einen eigens einstudierten "Zahn-Rap" aufführten und darin u.a. formulierten:

"Karies, vieles mehr, Löcher im Gebiss - jetzt mal ehrlich: Hast Du selber nicht davor Schiss? Komm jetzt und mach Dein Ding! Pack Dir ’ne Zahnbürste und dann macht’s bling bling..."

Wir unterstützen Euch gerne: zweimal im Jahr bei Euren Vorsorgeterminen – ohne Kassengebühr – für cooles und gesundes Smiling ;-)

Wir empfehlen zahnfreundliche Süßigkeiten ! Naschen ohne schlechtes Gewissen ...
Die gute Nachricht zuerst: Karies ist heute nicht mehr in aller Munde! Die schlechte: es gibt eine Schieflage bei der Kariesverteilung – zu Lasten und mit einer Konzentration der Karies auf bestimmte Risikogruppen. Insofern gilt es, bei der Kariesprophylaxe neue Wege zu gehen.

Es ist beispielsweise sinnlos, das Naschen ganz zu verbieten. Besser dagegen: das Naschen zu steuern. Dazu gibt es höchst individuelle Strategien (die jeder am besten selbst mit seinem eigenen Zahnarzt besprechen kann), daneben aber auch eine ganz einfache: nämlich zahnfreundlich naschen! Es gibt zahnfreundliche Süßigkeiten, die durch das sogenannte „Zahnmännchen“ gekennzeichnet sind. Dieses wird auf Antrag vergeben – und nur für solche Süßigkeiten, die den Zähnen nicht schaden. Es ist also eine Art „Gütesiegel“ für zahnbewusste Verbraucher, denn die so ausgezeichneten Süßigkeiten verursachen weder Karies noch Erosionen an den Zähnen und eignen sich daher gut zum Naschen „zwischendurch“ (wenn danach keine Zahnpflege möglich ist) oder als zahnfreundliches kleines Geschenk...

Die saarländischen Zahnärzte empfehlen zum Tag der Zahngesundheit am 25. September: zahnfreundlich naschen – damit Sie und Ihre Kinder keine Angst vor dem Bohrer haben müssen!

Weitere Informationen gibt es auf den Packungen der zahnfreundlichen Süßwaren, im Internet unter www.zahnmaennchen.de und bei Ihrem eigenen Zahnarzt...

Vorbeugen ist besser als Bohren – wir sind gerne für Sie da!

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IM URLAUB ZUM ZAHNARZT – ODER DOCH LIEBER VORHER ?
Sommer, Sonne, Urlaub und – Zahnschmerzen ?

Besser nicht: lieber vorher noch einen Check beim Hauszahnarzt einplanen, damit Sie beruhigt starten und Ihren Urlaub auch genießen können. Dabei werden die Zähne gründlich untersucht, eventuell auch sogenannte Bissflügelröntgenaufnahmen angefertigt, um auch verborgene Karies rechtzeitig zu entdecken und bei Bedarf auch Zahnstein entfernt.

Sie können dabei nur gewinnen: entweder es fällt (wie im Beispiel oben) nicht einmal die Kassengebühr von 10 € an, da es sich nur um eine Routineuntersuchung handelt oder, falls doch ein Loch entdeckt wird, kann die Behandlung bei Ihrem vertrauten Hauszahnarzt erfolgen – und nicht schmerzgeplagt am Urlaubsort...

Wie wäre es übrigens mit einer sogenannten „professionellen Zahnreinigung“ zur Vorbeugung gegen Zahnschäden? Sie haben damit etwas für Ihre Zahngesundheit getan, die Zähne fühlen sich danach sauber und frisch an – und strahlen auch wieder in ihrer Naturfarbe!

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Vorbeugung wird immer wichtiger !
Kontrolluntersuchungen und Prophylaxe zahlen sich auch im Jahr 2005 aus
Auch wenn sich zum Jahreswechsel 2005 im Bereich Zahnheilkunde und Zahnersatz einiges ändert: "Vorbeugung bleibt weiter wichtig und zahlt sich aus", sagt Sanitätsrat Dr. Manfred Grub, Vorstand der Kassen­zahnärztlichen Vereini­gung Saar­land. Wer bisher schon sein Bonusheft genutzt und alljährlich zur Routineuntersuchung bei seinem Zahnarzt war, hat auch nach der Umstellung der ZahnersatzRegelung ab 1. Januar 2005 die bisherigen Vorteile: "Bisher wurde Zahnersatz prozentual bezuschusst, und wer ein gut geführtes BonusHeft hatte, bekam einen höheren Zuschuss-Betrag. Das wird 2005 nicht anders, auch wenn es keine prozentualen, sondern endlich gerechte feste Zuschüsse zum Zahnersatz gibt." Damit honoriere der Gesetzgeber das vorbeugende Verhalten der Patienten.

"Bei regelmäßigen Kontrollterminen können wir Zahnärzte schon frühzeitig Veränderungen feststellen, zumal, wenn wir unsere Patienten schon lange kennen", sagt Sanitätsrat Dr. Wolfgang Weis, Vorsitzender der Zahnärztekammer Saarland, "für die meisten unserer Patienten sind wir ja auch schon lange der Haus- oder Familienzahnarzt. Aus eigener Erfahrung können wir bestätigen, was Untersuchungen immer wieder ergeben: Wir haben das Vertrauen unserer Patienten! Immer mehr Patienten begleiten wir inzwischen über lange Jahre auch mit vorbeugenden Maßnahmen, selbst wenn diese bei Erwachsenen nicht mit der Krankenkasse abgerechnet werden können. Es hat sich herumgesprochen, dass sich Prophylaxe auszahlt." So sei die professionelle Zahnreini­gung (die in der Zahnarztpraxis kurz "PZR" heißt) inzwischen für viele Patienten eine Selbstverständlichkeit geworden.

"Wir freuen uns sehr", so Dr. Weis, "dass das Interesse der Bevölkerung inzwischen eindeutig in Richtung gesunde Zähne geht. Die Möglichkeiten der Zahnärzte, die Gesundheit von Zähnen, Zahnfleisch und Kiefer zu erhalten bzw. wieder aufzubauen, sind in den letzten Jahren ganz erheblich gestiegen: Niemand muss fürchten, da sei eh nichts mehr zu retten. Man kann heute mit der Mehrzahl seiner eigenen natürlichen Zähne alt werden. Zahnersatz wird immer mehr eine Frage des höheren Lebensalters, dank der zahnmedizinischen Wissenschaft, der engagierten Zahnarztpraxen und nicht zuletzt auch der selbstbewussten und eigenverantwortlichen Patienten!"

Präventionsbemühungen der Zahnärzte
Mit Sorge und als kontraproduktiv für die Präventionsbemühungen der Zahnärzte sehen wir Zahnärzte im Saarland die seit 2004 geltende neue Regelung, dass Zahnsteinentfernung nur noch einmal jährlich von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt wird. "Bisher war es möglich, bei Bedarf auch mehrfach im Jahr die Zähne von Zahnstein zu befreien, der Ausgangspunkt vieler Schäden an Zähnen und Zahnfleisch ist", sagt der Kammervorsitzende Sanitätsrat Dr. Wolfgang Weis. "Jetzt müssen die Patienten selbst dafür Sorge tragen, dass sich möglichst kein Zahnstein entwickelt, oder aber das Angebot der professionellen Zahnreinigung auf eigene Kosten mehr als bisher nutzen."
Zahnstein entsteht aus weichem Zahnbelag, in den sich Mineralien aus dem Speichel einlagern und ihn mit der Zeit verhärten. Wird er nicht regelmäßig - in risikogerechten Intervallen (und die sind individuell sehr unterschiedlich) - entfernt, steigt das Risiko für Zahnbetterkrankungen und damit auch für vorzeitigen Zahnverlust. Die Zahnsteinbildung lässt sich durch gute Pflege zwar verzögern, aber nicht ganz verhindern.

Über die eigene Zahnpflege deutlich weiter hinaus geht die professionelle Zahnreinigung in der Zahnarztpraxis, bei der sämtliche Zahnbeläge schonend entfernt werden. Diese Angebote werden im Saarland auch zunehmend genutzt, die Zufriedenheit mit den nicht nur glänzenden, sondern auch rundum professionell polierten Zähnen möchten immer weniger Patienten missen. Dabei geht es nicht nur darum, die Kosten für notwendigen Zahnersatz so weit wie möglich nach hinten zu schieben, sondern vor allem um den möglichst langen Erhalt der eigenen Zähne. Nichts ist so natürlich wie der eigene Zahn - alles andere ist nur Ersatz! Aber leider sind die Chancen auf Zahnerhalt gerade dort am schlechtesten, wo es auch die Lebensumstände sind.

Wie sich unter diesen Einschränkungen eine präventionsorientierte Zahnheilkunde entwickeln soll...
... fragen Sie bitte Ihre Krankenkasse oder Ihre Gesundheitspolitiker.

Eistee: Zahnschäden bei häufigem Genuss
Zitronensäure und Zucker können Zahnschäden verursachen

Fertiger Eistee aus der Dose oder Flasche ist im Sommer sehr beliebt. Die Saarländischen Zahnärzte warnen jetzt vor dem häufigen Genuss. Viele dieser Produkte haben hohe Zucker- und Säureanteile, die die Zähne schädigen können. Der vielfach enthaltene Schwarztee ist für Kinder wegen des Koffeinanteils nicht geeignet. Zahnärzte berichten über verstärkt auftretende Erosionen an Kinderzähnen, also Auflösungen des Zahnschmelzes, die beispielsweise durch säurehaltige Getränke hervorgerufen werden können.

Ein Hauptproblem stellen in diesem Zusammenhang die Saugerflaschen bei Kleinkindern dar. Die Befriedigung des Saugreflexes und der süße Geschmack stellen die Kinder zwar ruhig. Der Nuckel liegt aber oft stundenlang direkt an den Zähnen an. Dadurch umspült das gezuckerte Wasser ständig die Zähne. Industriell gefertigter Eistee kann große Mengen an Zucker (im Konzentrat über 75% Zucker, im Schnitt rund 95 Gramm pro Liter fertiges Getränk) oder eine Kombination von Zucker und Süßstoffen enthalten. Kariesbakterien nehmen den Zucker auf und geben als Verdauungsstoff aggressive Säuren in den Mund ab. Der Speichel hat durch die Dauerattacken keine Chance, wieder ein neutrales Milieu im Mund herzustellen. Viele Fertiggetränke enthalten auch Zitronensäure (E 330). Hierdurch wird der Zahnschmelz oberflächlich aufgelöst. So entstehen zusammen mit den sauren Ausscheidungen der Kariesbakterien ganz schnell Löcher in den Zähnen.

Zuerst werden nach Beobachtungen der Zahnärzte die Vorderzähne in Mitleidenschaft gezogen dann werden die hinteren Backenzähne braun und weich: Manchmal bleiben nur schwarze Stummel im Mund. Es kann zu Vereiterungen und Abszessen kommen. Zusätzlich können die viel zu früh ausgefallenen Milchzähne ihre Platzhalterfunktion für die ab dem sechsten Lebensjahr nach rückenden zweiten Zähne nicht erfüllen. Häufig treten die zweiten Zähne auch schon geschädigt oder an einer falschen Stelle durch. Das erfordert erst zahnärztliche und später kieferorthopädische Behandlungen.

Der Rat an die Eltern: Langes Stillen wirkt sich positiv auf gesunde Zähne und einen kräftigen Kauapparat aus. Die Flasche sollten die Kinder nur bis zu einem Alter von acht bis zehn Monaten erhalten. Dann sollten sie aus einer Tasse trinken lernen. Hieraus trinkt das Kind nur solange, wie es wirklich durstig ist. Alternativen zu industriell gefertigtem Eistee sind für Kinder ungesüßte Früchtetees oder kohlensäurefreies Mineral- und Trinkwasser.

Wir bemängeln, dass es derzeit keine gesetzlichen Beschränkungen für den Einsatz von Zitronensäure in Getränken gibt. Auch müssen die Hersteller nicht vor diesem Zusatzstoff besonders warnen. Wir empfehlen daher den Eltern, beim Einkauf dieser Produkte auf die Zutatenliste zu achten.

Gute Noten für den Zahnarzt
Patienten wollen mehr Eigeninitiative und Wahlfreiheit
Jenseits aller Diskussionen um die nächste (die wievielte eigentlich?) Gesundheitsreform stellen die Deutschen ihren Zahnärzten und der zahnmedizinischen Versorgung insgesamt ein gutes Zeugnis aus.

Wie das Institut für Demoskopie in Allensbach ermittelte, weisen 60 Prozent einer repräsentativen Gruppe von Befragten den Zahnärzten die größte Kompetenz zu, zwischen notwendigen und nicht unbedingt notwendigen Behandlungen zu entscheiden. Am wenigsten vertraut man auf Kassen und Politiker. 66 Prozent der Befragten halten die zahnmedizinische Versorgung in Deutschland für gut, weitere 15 Prozent sogar für sehr gut.

Die Patienten zeigten sich überzeugt, dass es beim Gesundheitssystem in Deutschland in Zukunft zu gravierenden Einschränkungen kommen wird und dass die Leistungen der Kassen trotz steigender Beiträge massiv beschnitten werden. In diesem Zusammenhang besteht eine große Bereitschaft zu Selbstbeteiligungsmodellen und zu mehr Eigenverantwortung und Inanspruchnahme zahnmedizinischer Vorsorgeleistungen.

Den Vorschlag, selbst entscheiden zu können und dafür die Kosten, die über das medizinisch Notwendige hinausgehen, selbst tragen zu müssen, empfindet die große Mehrheit als durchaus attraktiv. 63 Prozent halten dies für einen guten Vorschlag, nur 18 Prozent äußerten sich ablehnend.

Mit 45 Prozent meinte die Mehrheit der Befragten, es sei Ihnen lieber, einen Teil der Kosten für Zahnbehandlungen selbst zu übernehmen, wenn dafür die Krankenkassenbeiträge niedriger sind. 34 Prozent möchten weiterhin alles voll ersetzt bekommen und nehmen dafür höhere Beiträge in Kauf, 21 Prozent waren unentschieden.

Vielleicht sollten Kassen und Gesundheitspolitiker ein wenig mehr auf die Patienten und deren Wünsche und Erwartungen hören – schließlich müssen diese als Steuer- und Beitragszahler auch für die Fehlversuche in der Gesundheitspolitik aufkommen...

Naschen ja – Karies nein !
Die saarländischen Zahnärzte geben Tipps für die süße Jahreszeit...
Süßes naschen, ohne befürchten zu müssen, dass die Zähne es übel nehmen – wer möchte das nicht? Das ist möglich, sagen die saarländischen Zahnärzte, rechtzeitig vor der süßen Weihnachtszeit! Man muss nur ein paar einfache Regeln befolgen:

Süßigkeiten nicht in kleinen Mengen über den Tag verteilen, sondern den Hunger in einem Rutsch stillen („Naschzeit“).

Spätestens zehn Minuten nach Aufnahme zuckerhaltiger Nahrungsmittel die Zähne gründlich mit fluoridhaltiger Zahnpasta reinigen.

Bis zur nächsten Zuckerattacke auf die Zähne ein paar Stunden verstreichen lassen („Zuckerpause“). Dann hat nämlich der mineralstoffhaltige Speichel die Gelegenheit, kleinere „Rostflecken“ durch Einlagerung neuer „Zahnbausteine“ zu reparieren.

Zwischendurch zuckerfreien Kaugummi kauen. Das regt die Speicheldrüsen an, mehr und vor allem wesentlich gehaltvolleres Sekret zu produzieren.

Eltern sollten ihren Kindern bevorzugt Süßigkeiten geben, die auf der Verpackung das „Zahnmännchen mit Schirm“ tragen. Dieses Logo stellt sicher, dass so gekennzeichnete Süßigkeiten keine Karies verursachen. Die Angebotspalette weist mittlerweile über 100 verschiedene Artikel auf (mehr Information unter (www.zahnmaennchen.de).

Und übrigens: es muss nicht immer nur Süßkram im Nikolausstiefel stecken. Auch kleine Spielzeuge, Musik- oder Hörspielkassetten oder Bastelutensilien passen gut hinein. Kinder sind da oft vernünftiger als Eltern glauben könnten...
Wir wollen Ihnen helfen, gesund zu bleiben – nicht nur zur Weihnachtszeit!

Mehr Kompetenz und Verantwortung im Team
Neue Ausbildungsverordnung für "Zahnmedizinische Fachangestellte" tritt am 1. August 2001 in Kraft und löst "Zahnarzthelferin" ab – Wichtiger Schritt zur Qualitätssicherung.

Einen wichtigen Schritt zur Verwirklichung ihres Konzeptes der Qualitätssicherung sieht die deutsche Zahnärzteschaft in einer neuen Ausbildungsverordnung, die am 1. August 2001 in Kraft tritt: Ab diesem Zeitpunkt wird aus dem staatlich anerkannten Ausbildungsberuf der Zahnarzthelferin die "Zahnmedizinische Fachangestellte (ZFA)" der Zukunft. "Diese zeitgemäßere Ausbildungsverordnung dient nicht einer bloßen Änderung der stark von Klischees behafteten Berufsbezeichnung "Zahnarzthelferin", sondern bedeutet eine inhaltliche Aufwertung im Hinblick auf eine moderne präventionsorientierte Zahnheilkunde", erläutert Dr. Dietmar Oesterreich, Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer (BZÄK). "Die neustrukturierte Ausbildung verbessert gleichzeitig die Voraussetzungen für die Fortbildung und Qualifizierung der Mitarbeiterinnen."

Ein wichtiger Part in der Ausbildung zur Zahnmedizinischen Fachangestellten wird künftig beispielsweise die Anwendung moderner Informations- und Kommunikations-technologie sein, die auch die Einbindung in das Qualitätsmanagement mit einschließt.

Ziel der Ausbildung ist die Erhöhung der Fähigkeit zum selbständigen Planen, Durchführen und Kontrollieren. Die neue Verordnung schreibt eine handlungs- und prozessorientierte Ausbildung ausdrücklich vor. "Der von der Bundeszahnärztekammer geforderte und geförderte Paradigmenwechsel hin zur Prävention in der Zahnheilkunde bedarf neben einem Mehr an Fachkenntnissen auch verstärkte Befähigungen in der Betreuung und der Kommunikation mit dem Patienten" so Oesterreich weiter. Eine bessere Ausbildung und größere Kompetenzen bedeuten allerdings auch, dass die Prüfungsanforderungen wachsen. Zumal diese Erstausbildung Basis für verschiedene gesetzlich geregelte Fortbildungslehrgänge ist, die einen weiteren beruflichen Aufstieg ermöglichen. Als Folgeschritt könnte sich beispielsweise die Fortbildung zur Zahnmedizinischen Prophylaxeassistentin bzw. Fachassistentin (ZMP/ZMF) und später bis hin zur Dental-Hygienikerin (DH) anschließen. Weitere Aufstiegsmöglichkeiten bieten die Qualifikation zur Zahnmedizinischen Verwaltungsassistentin (ZMV). Diese Fortbildungsmöglichkeiten sind bundeseinheitlich geregelt und werden durch die Landeszahnärztekammern organisiert. Weitere Auskünfte zur Ausbildung als "Zahnmedizinische Fachangestellte" und spätere Qualifizierungsmöglichkeiten sind bei der Bundeszahnärztekammer und den regionalen Zahnärztekammern erhältlich.

Nur geringe Strahlenbelastung durch Röntgen beim Zahnarzt
Nur 0,1 Prozent der effektiven Dosis bei medizinischen Anwendungen gehen auf das Konto der Zahnfilmaufnahmen.
Röntgenaufnahmen beim Zahnarzt tragen nur zu einem minimalen Teil zur Strahlenexposition der Patienten bei. Die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) verweist in diesem Zusammenhang auf einen Bericht des Bundesamtes für Strahlenschutz, nach dem Röntgenaufnahmen der Zähne und der Gliedmaßen nur einen geringen Anteil der kollektiven

Belastung mit Radioaktivität ausmachen. In dem Bericht für das Jahr 1999 wird der absolute Anteil der Röntgenuntersuchungen beim Zahnarzt auf 18,4 Prozent der gesamten medizinischen Anwendungen beziffert. Durch diese Aufnahmen werde die Bevölkerung jedoch nur mit 0,1 Prozent der kollektiven effektiven Strahlen-Dosis konfrontiert. Die mittlere Belastung durch medizinische Maßnahmen beträgt pro Jahr und Person insgesamt etwa 2 Millisievert (mSv), die natürliche Umgebungsbelastung liegt dagegen bei 2,4 mSv pro Person und Jahr.

Die BZÄK weist in diesem Zusammenhang auf die zwingende Notwendigkeit von Röntgenaufnahmen im Rahmen einer sorgfältigen und gründlichen Diagnostik hin. Im Sinne einer präventionsorientierten Zahnheilkunde ist eine ausführliche Diagnostik zur frühzeitigen Erkennung von Erkrankungen der Zahnhartsubstanz als auch von Zahnbetterkrankungen unter Einbeziehung einer Röntgendiagnostik ein zwingendes Erfordernis. Daraus erkläre sich die relativ hohe Zahl der Anwendungen. Mit konsequenten Maßnahmen zum Strahlenschutz in Verbindung mit dem Einsatz moderner Technik sei es aber gelungen, die Strahlenbelastung äußerst gering zu halten

Datenschutz gegen Transparenz ?
"Der Datenschutz ist ein Grundrecht und deshalb ein Verfassungsprinzip. Er wurzelt – so das Bundesverfassungsgericht im Volkszählungsurteil vom Dezember 1983 – im ersten Satz des Grundgesetzes, der auch der wichtigste ist: "Die Würde des Menschen ist unantastbar". Es heißt nicht "Die Menschenwürde ist unantastbar"! Im Unterschied zwischen der Würde des Menschen und der Menschenwürde ist eigentlich alles gesagt. Man muss nur ein wenig tiefer darüber nachdenken. (...)

Das Grundgesetz setzt auf die Würde des Einzelnen. Diese Würde ist kein schwärmerischer Wolkenkuckucksbegriff, auch keine kraftlose humanistische Verständnisduselei, sondern beschreibt die Eigenständigkeit, den Initiativgeist, die Intelligenz und die Innovationskraft des Einzelnen. Dieses Prinzip, das auf die Natur des Menschen setzt, steht gegen alles und über allem, was von Kontrollstrategen leichthin als "intelligente Systeme" bezeichnet wird. Das Grundgesetz geht – ein wenig überspitzt gesagt – davon aus, dass jeder Einzelne intelligenter ist als jedes System. Und Sie, meine Damen und Herren, wissen, dass das stimmt.

Die Idee, das Leistungs-, Abrechnungs-, und Qualitätsverhalten aller Kassenärzte in Deutschland bezogen auf sechzig Millionen Kassenpatienten einer zentralistischen Kontrolle zu unterwerfen, ist vom Denkansatz her verfehlt. (...) Die Folge wird ein endloser Papierkrieg werden, der die Bürokratie aufbläht, die Ärzteschaft unter Kuratel bis in jeden einzelnen Fall stellt und die Patienten mit einer einfallslosen Durchschnittsmedizin abspeist. (...)

Ich kenne keine öffentlich-rechtliche Körperschaft, die ein Interesse an Sparsamkeit, an Abbau des Personals, an Rückbau von Vorschriften hat. Man mag das mit Machtwillen oder mit dem Parkinson’schen Gesetz, mit Hypertrophie oder mit Bürokratie bezeichnen – jedenfalls nicht mit Interesse. Es bleibt nichts übrig als das: Der einzige, der ein natürliches und ehrliches Interesse am Sparen hat, ist der Patient, dann, wenn es ganz konkret um sein eigenes Geld geht.

Der Arzt will möglichst viel Geld verdienen. (Jeder, der meint, das sei etwas Böses, soll das – kurzsichtig wie er ist – weiter meinen.) Mittelfristig kann der Arzt dieses sein Interesse nur erfolgreich verfolgen, wenn er auf dem Patientenmarkt einen guten Namen hat: sein Preis-Leistungs-Verhältnis muss stimmen. Da liegt sein natürliches, kluges Interesse. Und wegen der freien Arztwahl, die dem Patienten – und nicht der Kasse – # zusteht, hat der Arzt kein Interesse, mit der Kasse gut zu stehen. Der Arzt will nicht Diener eines Systems sein, sondern Diener seines Patienten. So einfach ist das."

Dr. Thomas Giesen, Datenschutzbeauftragter des Freistaates Sachsen,
im November 2000 in Dresden

Wir mögen Kinder
... und Kinder merken das !
In der Zeitschrift "Kinder" wurde im Frühjahr ein kleiner Elterntest veröffentlicht:

Unter der Schlagzeile "WIE GUT KENNEN SIE KINDER" wurde gefragt: "Was finden Kinder ganz doll schlimm? Und was weniger? Und wie sieht Ihr Kind das? Fragen Sie es doch mal!" So appellierte die Zeitschrift an ihre Leser.

Sie werden es schon ahnen – und wir merken es täglich in unseren Praxen:

Kinder haben heute gar nicht mehr so viel Angst vor dem Zahnarzt!

Und hier die aktuelle Hitliste in Auszügen (Punkte von 14 = am schlimmsten - absteigend):

14,0 Vater oder Mutter verlieren
13,6 Sitzenbleiben
13,4 Wenn die Eltern Streit haben
13,1 Alle denken, daß ich lüge
10,6 Alle lachen über mich
8,2 Schlimme Träume
6,6 Letzter, wenn eine Mannschaft zusammengestellt wird
6,3 Beim Spielen verlieren
5,5 Zahnarzt
2,5 Ein Geschwisterkind bekommen

Liebe Kinder, wir Zahnärzte sagen Euch ganz doll DANKESCHÖN für Eure Beurteilung. Wir freuen uns, daß Ihr heute fast gar keine Angst mehr vor uns habt!

Und wenn doch – ein kleines bißchen Angst ist erlaubt und normal. Dann reden wir einfach darüber, was Euch Angst macht und wie wir Euch dabei helfen können, mit der Angst umzugehen. Wir helfen Euch nämlich gerne...

... und darauf könnt Ihr Euch ganz fest verlassen!

Danke für Ihre Beurteilung !
Das Robert-Koch-Institut in Berlin hat es kürzlich untersucht: wie oft werden Ärzte aufgesucht und wie zufrieden sind die Patienten? Hier das Ergebnis:

Die Zahnärzte werden von allen Facharztgruppen am häufigsten aufgesucht, noch vor dem Praktischen Arzt, und zwar von Frauen und Männern gleichermaßen. Und auch die Zufriedenheit mit uns Zahnärzten ist hoch: Männer setzen uns an die erste Stelle, bei Frauen rangieren wir auf Platz zwei (hinter dem Frauenarzt). Der Ruf der Zahnärzte ist also bei weitem besser als ihn die Medien propagieren. Dieses Ergebnis hat uns sehr gefreut!

Nun ist das Robert-Koch-Institut nicht irgendein Institut: es ist ein Nachfolgeinstitut des ehemaligen Bundesgesundheitsamts. Die Studie (der neue Bundes-Gesundheitssurvey 1998) wurde im Auftrag der Bundesregierung erstellt. Insgesamt 7000 Personen wurden befragt. Die Ergebnisse sind also nicht nur absolut "unverdächtig", sondern sogar quasi "regierungsamtlich".

Aber haben Sie darüber schon einmal etwas gehört oder in der Zeitung gelesen? – Nein? Wir auch nicht. Vielleicht passen die Ergebnisse Medien oder Politikern nicht so ganz "ins Bild"... Vielleicht entsprechen sie auch nicht einigen gängigen Vorurteilen. Aber das können wir aushalten.

Für uns ist Ihr Urteil wichtig! Und wir möchten Ihnen danken, daß Ihr Urteil unabhängig von Medien, Kampagnen und Vorurteilen so gut ausgefallen ist.

Eins ist sicher: wir arbeiten für Sie – und darauf können Sie auch in Zukunft vertrauen.

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